Teilnahme am 24 Stunden Bogen-Tunier in Strassen (Luxembourg)

Anreise: Nach der rasanten Anreise mit 6 Personen im 115 PS Wohnmobil eilen die Schützen Gaber und Kluß mit der Vereinsflagge, dem Heiligtum der TG-Waldsee, im Gepäck  mit leichter Verspätung zum Fahnenmarsch. Der ersten Erfolge des Tages war hier bereits gesichert: Größte Fahne mit dem am Abstand größtem Fahnenträger (2,03m).

Stunde 1: Zu Beginn des Wettkampfes startet Gaber stark und solide, die erste Passe mit 3 Zehnern fällt bereits in der ersten Stunde.

Stunde 2: Nach 30 Pfeilen gibt es zum ersten Mal ein „special-Event“ zu gewinnen gibt es ein Freiticket für eine Mannschaft für das Jahr 2017. Leider ist das Glück bisher nicht auf der Seite der TG, weder beim Glücksschießen noch bei der Fahrt zum nächsten Supermarkt: Während Gaber tapfer die Stellung hält gräbt der Rest der Mannschaft das Wohnmobil aus welches voll beladen langsam aber sicher in der Wiese versinkt auf welcher es steht. Kluß legt sich nach dem Schieben erst einmal Schlafen.

Stunde 3: Immer noch Gaber am Start. Das Abendessen steht kurz bevor!

Stunde 4: Es hat sich leider herausgestellt dass das Abendessen erst um 19:00 Uhr ausgegeben wird. Somit steht Gaber noch eine lange Durststrecke bevor.

Stunde 5: Wechsel für Gaber kommt nun der frische Stefan Weinspach der wie bekannt hier seinen ersten Auftritt auf einem 24h Turnier hat. Und das wohlgemerkt mit Jahrgang 66.

Stunde 6: Endlich ist das Abendessen Erreicht. Tortellini mit Schinken Sahne Soße und extra Schinken und extra Käse. Das lockt selbst Kluß wieder aus dem Bett.

Stunde 7: 25% der Zeit ist nun geschafft. Weinspach immer noch an der Schießlinie.

Stunde 8: Weinspach wechselt, um selbst noch eine warme Mahlzeit bekommen zu können. Für Ihn kommt der frisch ausgeschlafene Kluß und startet souverän in den Abend.

Stunde 9: Ein weiteres Glücksschießen steht an. Leider kann auch Kluß das Glück nicht seinen Freund nennen.

Stunde 10: Immer noch Kluß an der Linie. Trotz Energy-Drinks nimmt die Leistung etwas ab. Genügt aber immer noch für Platz 8 von 37!

Stunde 11: Nach einer weiteren Schwächephase wechselt Weinspach wieder für Kluß. Eigentlich hätte Gaber für Kluß kommen sollen. Doch Gaber ist spurlos verschwunden.

Stunde 12: Halbzeit! Das mysteriöse Verschwinden Gabers hat sich geklärt: Er liegt schlafend im Wohnmobil.

Stunde 13: Da Gaber die Erholungsphase bitter nötig hat, geht Weinspach in die Vollen und hält tapfer durch.

Stunde 14: Man munkelt dass Weinspach nun nach über 4h Dauereinsatz doch langsam aber sicher eine gewisses „Ziehen“ im Rücken verspürt.

Stunde 15: Gaber muss nun doch geweckt werden um Weinspach zu ersetzen. Dieser legt sich sofort in den wohlverdienten Schlaf.

Stunde 16: Frühstück! Alle sind wieder hell wach, außer Kluß! In seinem Tagesrhythmus ist Frühstück vor 15:00 Uhr nicht vorgesehen.

Stunde 17: Gaber immer noch am Start.

Stunde 18: Und es ist wieder Weinspach der Gaber ablöst, damit auch dieser noch etwas zu essen bekommt.

Stunde 19: Wieder der Wechsel zurück, Gaber schießt trotz ordentlich ausgeprägten Augenringen aufgrund des Schlafmangels solide weiter.

Stunde 20: Kluß ist wieder aufgewacht! Direkt der nächste Wechsel. Direkt danach ist Gaber wieder Richtung Wohnwagen verschwunden.

Stunde 21: Das nächste Event findet statt. Hier wird wie im vergangenen Jahr auch auf die normale Zielscheibe geschossen, jedoch zählen die Treffer in Umgekehrter Reihenfolge. Gerade für Schützen die quasi nichts als die Mitte kennen- komplettes Neuland. Komplett verwirrt bleibt Kluß einfach sitzt statt seine Pfeile zu ziehen.

Stunde 22: Keine weiteren Bewegungen Kluß taut langsam aber sich aus seinem Dornröschen schlaf wieder auf und findet die Mitte!

Stunde 23: Fast geschafft doch zunächst muss wieder durchgewechselt werden damit alle noch das Mittagessen zu sich nehmen können. Hierfür springt wieder Weinspach ein.

Stunde 24: Fast geschafft. Den Rest übernimmt wieder Kluß mit letzten Kräften.

Ende: Nach nun 24h Schafft es die TG mit dem zehnten Platz in die Top-ten. Um gerade Mal einen Ring verfehlten die Waldseer den 9. Platz auf dem ein alter Bekannter (Worms-Pfeddersheim) sich platzierte.

Der Partnerverein SV Ramsen sichert sich mit dem 2er Team (Claus und Speckmann)  Platz 2, direkt hinter dem Erstligist Sgi Welzheim. Eine kleine Sensation lieferte der drittplatzierte der die 24h ohne eine Passe auszusetzten komplett alleine bestritten hat.