Volleyball: Arnie würde sagen: „I won’t be Back!“ Draufhauers kriegen wenig gebacken

Heute wird es endlich wieder religiös: „Wenn Dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt‘ ihm auch die andere hin!“ Dieses Zitat aus der Bergpredigt (Matthäus 5,39, wir erinnern uns natürlich) könnte das Motto der Draufhauers für diesen Spieltag sein, denn mit den Tabellenersten bzw -dritten The TSG Avengers Germersheim und Wallabies Speyer 1 standen Gegner parat, von welchen es für die TG durchaus ein paar auf die Backen geben könnte. Pausbacken, Bremsbacken, Kuchenbacken, egal, Arschbacken zusammen und schauen was geht.

Backe, Backe, Kuchen, werden die Punkte knusprig?

Für heimelige Heimspielatmosphäre sorgte vor allem mal wieder maßgeblich Eb, der auch für heute bestens am Buffett auftischte. Aber jetzt ab ins Spiel. Wobei, heute machen wir es mal anders: dem ein oder anderen sind diese Berichte mitunter zu viel zum Lesen, vor allem der letzte Bericht als Triple Whopper hängt vielleicht noch tief im Magen, deswegen habe ich heute auf lange Berichte keinen Back, äh, keinen Bock und kürze ab. Sagen wir mal so: dafür, dass es gegen den Tabellenersten ging, war das Endergebnis nach Punkten mit 47:75 eigentlich recht ok. Das lag aber eventuell auch an der Tatsache, dass Germersheim nicht ganz in Topbesetzung spielte. Die Draufhauers konnten aber in Summe nicht genügend Druck im Angriff aufbauen, in den entscheidenden Phase ging die Annahme flöten und wenn man sich, wie zum Beispiel im zweiten Satz, gleich zu Beginn mal eine 0:9 körperliche Abwesenheit gönnt, dann wird es schwierig etwas gegen irgendjemanden auszurichten. Und so ging dieses erste Spiel mit 19:25, 13:25 und 15:25 flöten. So, und nachdem ich den Bericht zum ersten Spiel nun auf einer Backe abgesessen habe gebe ich ab an Coach Frank, der weiß, wie das Spiel gegen Speyer ausgegangen ist.

Kacke, Kacke, Buchen, das schmeckt alles nicht

Gerne hätte ich an dieser Stelle von einem großartigen Spiel erzählt: „Sensation in der B-Klasse. Die Draufhauers hauen Speyer weg“. Das wäre der Stoff, aus dem die Träume sind. Aber leider sind wir hier nicht bei „Wünsch dir was“, sondern bei „So ist das“. Gegen gut gelaunte Domstädter gab es im ersten Satz aber gleich mal gar nichts zu holen. 12:25, das konnte nur besser werden. Wurde es auch. Waldsee war jetzt viel druckvoller im Spiel und brachte den Gegner sogar etwas in Schwitzen. 22:25 liest sich doch auch gleich deutlich angenehmer. Da wäre sogar mehr drin gewesen. So wie in Satz drei vielleicht, in dem die Gäste wieder zeigten, dass Waldsee nur im Handball zuhause den TSV besiegen kann. 13:25 aus Sicht der Draufhauers.

Aber die Fleischkäsbrötchen schmeckten wieder hervorragend, auch wenn es vermutlich die letzten waren, sollte unser lieber Enrico wirklich unseren Partyservice zum Saisonende einstellen. Für Wohlfühlatmosphäre zwischen und nach den Spielen wollen wir auch weiter sorgen, nur zum Selbstbedienungsladen sollte die Rheinauenhalle künftig für unsere Gegner nicht mehr werden. Zumindest was die Punkte angeht.

Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist…

Danke, Frank, das waren jetzt auch nicht gerade dicke Backen, welche die Draufhauers da gemacht haben. Egal, das war irgendwie zu erwarten und die echte Musik spielt ja eh am allerletzten Spieltag, wenn es gegen Sektduscher Lingenfeld und Maudacher Maulwürfe geht, wobei Letztere noch für einen echten Schocker im Lager der Draufhauers spät am Sonntagabend gesorgt hatten, als nämlich die Ergebnisse auf den anderen Feldern online verfügbar waren. Da stand tatsächlich, dass die Maulwürfe 3:0 gegen Meteor Südpfalz gewonnen hatten, den letzten Satz sogar mit 25:4. Ja, leck mich fett, das ist der sichere Abstieg für die Draufhauers. WÄRE es, denn am nächsten Morgen um 05:49 löste Coach Frank auf, dass die Maulwürfe das Ergebnis falsch herum eingetragen hatten. Die Maudacher hatten 0:3 verloren, und Eure Lieblings-Draufhauers kriegen zumindest noch einen letzten Versuch sich in die Relegation zu würgen.